(Uwe und der erste Hund "Hasso " (1), geb.10.05.1968)

 

Es fing an…….

 

im Juni 1978. Da war ich 13Jahre alt. Nachdem unser Schäferhund verstarb, brauchten meine Eltern und ich dringend ein „Trostpflaster“.

Also fuhren wir nach Kassel, zum damaligen Zuchtrichter und Körmeister, Hans Möller.

Dort kauften wir einen 8 Wochen alten Welpen:

„Arko vom Sichelstein“.

 

Und wie es damals war, gab es ja für einen Deutschen Schäferhund nur 3 Namen: „Rex“, “Harras“,oder “Hasso“. Wir entschieden uns für den letzten. Also wurde aus „Arko“ “Hasso“(2)

Der Welpe stammte aus der Verbindung „Eros Hambachtal-Utti Volkswagenwerk"

 

Meine Eltern und ich wussten natürlich nicht, wer „Eros Hambachtal“, oder dessen Vater „Marko vom Cellerland“ war.

Die einzigen Schäferhunde, die mein Vater kannte, waren „Rolf vom Osnabrücker Land“ und „Rintintin“.

 

Als "Hasso" 10 Monate alt war beschloss ich, mich einer OG im Nachbarort anzuschließen.

 

Dort angekommen, wurde ich erstmal darüber informiert, dass mein Hund zwar gut angelegt, aber viel zu dick ist.

 

Das wollte ich natürlich nicht hören! Ich war dann der Meinung, nie wieder in meinem Leben einen Hundeplatz zu besuchen.

 

Diesem Vorsatz blieb ich aber nur 5 Tage treu. (Solange brauchte mein Hund, um die ersten Kilos abzunehmen).

 

Ab diesem Tag wurde ständig geübt. Schutzdienst war  das Beste. Das machte "Hasso" und mir am meisten Spass. In der Unterordung waren Hund und Führer nicht immer einer Meinung.

 

Bereits nach 5 Monaten konnte ich die Schutzhund 1 mit 267 Punkten bestehen. Ich war Stolz wie "Oskar".                                       

        

        

Meine erste Prüfung-Pokalübergabe

 

 

Natürlich bin ich Mitglied in dieser OG geworden. Auch mit Familie Möller aus Kassel habe ich bis heute Kontakt.

 

Im selben Jahr fuhren wir mit "Hasso" zur Schau und erreichten in der Jugendklasse "SG".

 

1980 bekam ich eine Hündin: "Birke vom Ännetal". "Birke" war eine "Erko hohen Eiche“-Tochter. Diese Hündin bildete ich bis Schutzhundprüfung 3, IPO 3 auch selbst aus. IPO konnten wir sogar mit „Vorzüglich“ bestehen . "Birke" war später meine erste Zuchthündin.

 

In den darauffolgenden Jahren übernahm ich noch den einen und anderen Hund zur Ausbildung.

 

 

Meine Familie:

 

Wir wohnen in 35116 Hatzfeld-Holzhausen, einem kleinen Dorf in Hessen. Ca.30 km nördlich von Marburg/Lahn, an der Grenze zum Siegerland.

 

Andrea, meine Frau, kümmert sich neben ihrem Job und der Erziehung unserer Töchter

Madeleine (8) und Louisa (5) auch immer um alle Hunde, die gerade mal bei uns urlauben, oder in unserem „Trainingslager“ sind.

  

Da unser Hobby sehr viel Spass macht, aber auch sehr zeitaufwendig ist halten wir selten mehr  als 3 Hunde zu Hause. So  hat dann auch jeder seine individuelle Betreuung.

 

 Ein Teil unseres Gartens mit Zwinger

 

Bedanken möchte ich mich bei allen, die es mir ermöglichen, oder ermöglicht haben, meinem Hobby nun schon seit über 25 Jahren nachzugehen:

-meiner Familie ,insbesondere meiner Frau Andrea.

-meinen Eltern, die mich als Jugendlicher oft zu verschiedenen  Veranstaltungen ,oder zum   Hundeplatz gefahren haben.

-den Freunden aus meiner OG, die mich immer unterstützen.

 

Holzhausen, im April 2006 

 

„vom Pfeifacker“

 

Bereits 1981 ließ ich mir meinen Zwingernamen beim SV schützen. 1982 züchtete ich meinen ersten Wurf. (Heute unmöglich, da man erst ab 18 Jahren einen eigenen Zwingernamen bekommt).

"Pfeifacker" heißt der Teil des Ortes, in dem ich aufgewachsen bin. Daher stammt mein Zwingername.

 A-Wurf:           V: „ Ulf von Böhlsruh“         M: „Birke vom Ännetal“.

Es wurden zwei Hündinnen geworfen: „ Alpha“  und „ Anore“.

„Anore“  wurde von ihren späteren Besitzern bis zur SchH 3 ausgebildet.

Den B-Wurf züchtete ich dann 1983 nach  „Benny vom  Heideloh“  und einer „Eros Malvenburg“ -Tochter, die ich zur Zuchtmiete hatte.

Hier entstand dann „Bär v. Pfeifacker“ Ein Körkl.1-Hund, der im Leistungsbereich viele Jahre überregional geführt wurde.

 C-Wurf: V: „ Enzo v .Silberberg“ , ein Rüde aus Leistungslinien  M.: „Birke v. Ännetal“.

Den D-Wurf konnte ich komplett „an eine Leine nehmen“, wie meine OG-Freunde immer sagten. Es war nur eine Hündin, „Dolly“, nach“ Birke“  und „Zar von Adeloga“.

Von allen, auf meinen Zwingernamen gezüchteten Würfen, war der E-Wurf der Beste. Durch Zufall konnte ich eine wirkliche Sp.-Hündin in Zuchtmiete bekommen. „Biggi vom Gerther-Dahl“.“ Biggi“  war eine „ Argus-Klämmle“-Enkelin, aus einer „Jonny Rheinhalle“-Tochter.

1985 wurde sie nach „Fanto v. Arminius“, dem Wurfbruder von „Fedor“ belegt. Es wurden 1,3 Welpen geboren: „Ede“,  „Emma“, „Erle“  und „ Evita“. „ Emma“  entschloss sich, ein Langhaar zu werden. Die anderen 3 Welpen sahen so toll aus, dass ich alle bis zu einem Alter von einem Jahr behalten habe.

„Ede“ und „Evita“ habe ich dann abgegeben.

Meine Vermutung bestätigte  sich:  Alle 3 Hunde wurden Sp-V-Hunde, Körkl.1, SchH2/3!!!

„Erle“  blieb bei uns. Sie war der erste Hund, den ich auf einer Hauptzuchtschau ausgestellt habe und belegte 1986 in Hamburg mit 12 Monaten SG 23. Sie hatte SchH 2 und wurde ca. 25 mal ausgestellt. „Erle“ lief immer Spitzenplätze, auch V1.

 

Erle vom Pfeifacker, SchH 2, V1

 

1998 ist sie da gestorben, wo sich auch geboren wurde-bei uns. Über ihre Enkelin „Heidi v. Frankenber-Land“ ist sie in vielen Ahnentafeln noch vertreten. (Hierzu später mehr).

Mein F-Wurf, über den Uran-Sohn „Xaro vom  Hülsbach“ und „Biggi“  wurde 1986 geboren. Ich behielt eine Hündin: „Freia“. Auch „Freia“  wurde Spitze. In Deutschland V1, in Dänemark V-Auslese-mit tollem Schutzdienst. Mittlerweile war ich Anfang 20, hatte 2 selbst gezüchtete Top-Hündinnen aber, aufgrund meiner Ausbildung,  keine Zeit mehr zum züchten.

Schweren Herzens habe ich „Freia“  dann abgegeben.

 

Freia vom Pfeifacker, SchH 1, V1

 

Endlich auch „meine“ GRAUEN-  Der G-Wurf:

Wie wurde ich eigentlich“ Grau-Fan“???

Ganz einfach: 1981 saß ich mit einem Kölner Züchter bei einem Tierarzt in Köln. Dort war auch eine junge Frau, die etwas hatte, was ich bis dahin nicht kannte: Einen grauen Rüden. Natürlich kannte ich graue Hunde. Dieser Rüde war aber etwas besonderes: Gutes Haar, viel Typ und Ausdruck, anatomisch korrekt. Der Hund stammte auch noch aus den Hochzuchtlinien. Das hatte mir bis dahin noch keiner gesagt, dass es so was auch gibt. Also beschloss ich damals: „So Hunde züchtest du auch mal.“ Mit der Frau aus der Tierarztpraxis, die heute einer der bekanntesten  Züchter im SV ist, bin ich bis heute befreundet.

1988 wurde „Erle“  von dem grauen Uran-Sohn „Joker von Arlett“ belegt. Ich suchte mir natürlich eine graue Hündin aus: „Geisha“.

„Geisha“  wurde von meinem Vereinskollegen Siggi Wolf ausgebildet. Mehrmals mit „V“ bewertet  und in Körkl. 1 gekört.

Geisha vom Pfeifacker, SchH 2, Sp.-V

Siggi Wolf machte mit „Geisha“ einen Wurf über „Diego du Village les plus Long d´Alsace“, ein „Tito Wildsteiger Land“-Sohn. Aus dieser Verbindung stammte dann die graue „Heidi vom Frankenberger Land“, die später in Verbindung mit „Ulk von Arlett“ den grauen Rüden, HZS 2000  V19, „Yasso von Arlett“ brachte.

So entstand  dann der Hund, den ich schon 1981 züchten wollte. Wenn auch nicht „vom Pfeifacker“, aber ein bisschen mitgestrickt habe ich ja auch an ihm.

 H-Wurf: V: „Ede vomPfeifacker“   M: „Anja vom Wetschaftstal“

 I-Wurf: V: „ Cello von der Römerau“   M: „ Erle vom Pfeifacker“

 J-Wurf: V: „Larry vom Wiesenborn“   M: „Erle vomPfeifacker“

 K-Wurf: V: „Zamb von der Wienerau“ M: „Geisha vom Pfeifacker"

Aus diesem Wurf stammte die graue  Hündin  „Kathrin vom Pfeifacker“.

 Auch  „Kathrin“  lief nur erste-und Spitzenplätze.

Kathrin vom Pfeifacker, SchH 1, V2

 

L-Wurf:  V: „Natz vom Steigerhof“  M: „Kathrin vomPfeifacker“

 M-Wurf: V:  „Mack von Aducht“  M: „Wilma von Arlett“ (Schwester zu“Nicco“)

 N-Wurf: V: „Yasso von Arlett“  M: Chila vom Tor zum Sauerland ( „Xandor  Tronje“-Tochter)

Die nachfolgenden, von uns aufgezogenen Welpen, haben fast alle den Zwingernamen

"von Arlett"

getragen.

Bei allen Würfen achte ich  neben Anatomie und Typ, selbstverständlich auch auf gutes Wesen, Arbeitsbereitschaft und TSB.

Damit unser Deutscher Schäferhund weiterhin „Der beste Gebrauchshund der Welt“ bleibt.

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